{"id":2400,"date":"2013-12-02T12:59:08","date_gmt":"2013-12-02T10:59:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sav-torgelow-ringen.de\/RV%20MV2\/wordpress_341-de\/wordpress\/?p=2400"},"modified":"2013-12-02T12:59:08","modified_gmt":"2013-12-02T10:59:08","slug":"greizer-waren-doch-eine-nummer-zu-gross","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ringen-mv.de\/?p=2400","title":{"rendered":"Greizer waren doch eine Nummer zu gro\u00df"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.ringen-mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/logo-l\u00fcbtheen.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2365\" alt=\"logo-l\u00fcbtheen\" src=\"http:\/\/www.ringen-mv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/logo-l\u00fcbtheen.png\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Das Kribbeln war greifbar, am Sonnabendabend in der L\u00fcbtheener Hans-Oldag-Halle: Rund 550 erwartungsfrohe Zuschauer wollten sich den Spitzenkampf in der 2. Ringer-Bundesliga Nord zwischen dem zweitplatzierten RV L\u00fcbtheen und dem verlustpunktfreien Tabellenf\u00fchrer RSV Rotation Greiz nicht entgehen lassen. \u201eBei uns m\u00fcsste schon der ein oder andere \u00fcber sich hinauswachsen, wenn es f\u00fcr eine \u00dcberraschung reichen soll. Greiz ist klarer Favorit\u201c, stand f\u00fcr L\u00fcbtheens Jens-Peter Sievertsen au\u00dfer Frage. \u201eWir haben leider zwei Ausf\u00e4lle zu beklagen. Das wird ein sehr enges, bis zum Ende offenes Duell.\u201d<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201cEs gibt heute Abend keinen klaren Favoriten\u201c, hielt Greiz Sven Lieberamm dagegen. Am Ende sollten beide Trainer Recht behalten. Die Mecklenburger hielten die Entscheidung bis zuletzt offen, was vor ihnen in dieser Saison gegen die Th\u00fcringer \u00dcberflieger noch keiner geschafft hatte, mussten sich letztlich aber mit 15:21 geschlagen geben, weil die von Sievertsen \u00a0erhofften positiven Ausrei\u00dfer in seinem Team ausblieben. \u201eEin zweiter Platz ist doch auch sehr gut\u201c, brachte L\u00fcbtheens B\u00fcrgermeisterin Ute Lindenau als bekennende Ringkampf-Anh\u00e4ngerin die \u00a0allgemeine Stimmungslage auf den Punkt. Entt\u00e4uscht ging an diesem Abend niemand nach Hause, das war an den Gesichtern der Zuschauer abzulesen. Viele blieben noch l\u00e4nger in der Halle. W\u00e4hrend die Helfer schon flei\u00dfig mit dem Abbau besch\u00e4ftigt waren, wurde noch angeregt diskutiert und gefachsimpelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eEntscheidend waren die ersten drei K\u00e4mpfe. Nachdem wir die 120 kg und die 60 kg gewonnen hatten, war ich ziemlich beruhigt\u201c, analysierte ein zufriedener Sven Lieberamm noch kurz, bevor er sich mit seinen Sch\u00fctzlingen auf die rund viereinhalbst\u00fcndige R\u00fcckfahrt machte. Sievertsens Einsch\u00e4tzung fiel fast deckungsgleich aus. Bei den superschweren Jungs (120 kg) setzte sich Sebastian Wendel knapp mit 2:1 gegen Thomas Tonn durch, im 60-kg-Limit war der L\u00fcbtheener Lokalmatador Alex Fuhr gegen den jungen Merlin Sewina chancenlos. Der vorzeitige Sieg durch technische \u00dcberlegenheit, der mit 4:0-Punkten gewertet wurde, lie\u00df die Greizer schnell auf 10:1 davonziehen. Und auch im weiteren Verlauf schien der Tabellenf\u00fchrer souver\u00e4n seine Kreise zu ziehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zwischenzeitlich hie\u00df es 17:7. \u201eSie haben eben einige Spitzenk\u00f6nner in ihren Reihen, die immer Garanten f\u00fcr viele Punkte sind\u201c, erkannte der L\u00fcbtheener Trainer neidlos an, mit Blick zum Beispiel auf den Deutschen Juniorenmeister Patryk Dublinowski (84 kg\/Freistil) oder die beiden polnischen Meister Radoslaw Kiesiel (66 kg\/Freistil) \u00a0und Adam Sobieraj (74 kg\/Freitil). Letztgenannte zeigten, dass sie sich nicht von ungef\u00e4hr schon als Medaillengewinner bei Europameisterschaften auszeichnen konnten. Sobieraj war es auch, der die aufkommenden L\u00fcbtheener Tr\u00e4ume von einer Sensation mit seinem souver\u00e4nen Auftritt im abschlie\u00dfenden Kampf platzen lie\u00df, und das gegen den im bisherigen Saisonverlauf so flei\u00dfigen L\u00fcbtheener Punktesammler Sebastian Nowak.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf der anderen Seite fehlte es aber auch an diesem Abend nicht an spektakul\u00e4ren Aktionen des gastgebenden Teams, die die begeisterungsf\u00e4higen Fans von den Sitzen rissen. Als Ceven Matthes (96 kg\/griechisch-r\u00f6misch) den Greizer Artem Grinko klar beherrschte, stand die Halle zum ersten Mal Kopf. Matthes feierte seinen 4:0-Erfolg ebenso mit einem Salto, wie sp\u00e4ter Atanas Kolev (84 kg\/gr.-r.) und Frederik Bjerrehuus (74 kg\/gr.-r.). Der Bulgare und der D\u00e4ne im L\u00fcbtheener Trikot sorgten mit den acht Punkten, die sie im achten und neunten Kampf f\u00fcr den Aufsteiger verbuchten, f\u00fcr die Spannung, die sich alle gew\u00fcnscht hatten. Dass es dann doch nicht ganz zur Sensation reichte, tat der guten Stimmung wie erw\u00e4hnt keinen Abbruch. Zumal der RV L\u00fcbtheen trotz der Niederlage Tabellenzweiter bleibt und es damit selbst in der Hand hat, diese zu Saisonbeginn kaum f\u00fcr m\u00f6glich gehaltene Position in den verbleibenden zwei K\u00e4mpfen in Leipzig (7. Dezember) und zu Hause gegen Werdau (14. Dezember) zu verteidigen.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.ringen-luebtheen.de\/?p=2311\" target=\"_blank\">Bilder<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Kribbeln war greifbar, am Sonnabendabend in der L\u00fcbtheener Hans-Oldag-Halle: Rund 550 erwartungsfrohe Zuschauer wollten sich den Spitzenkampf in der 2. 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