{"id":2807,"date":"2014-05-08T11:37:06","date_gmt":"2014-05-08T09:37:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sav-torgelow-ringen.de\/RV%20MV2\/wordpress_341-de\/wordpress\/?p=2807"},"modified":"2014-05-08T14:41:01","modified_gmt":"2014-05-08T12:41:01","slug":"top-ten-platzierung-unter-den-besten-deutschen-teams","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ringen-mv.de\/?p=2807","title":{"rendered":"Top Ten Platzierung unter den besten Deutschen Teams"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Sch\u00fcler im s\u00fcdhessischen Rimbach stehen mit einem Rekordteilnehmerfeld von 21 Mannschaften f\u00fcr die aufstrebende Tendenz des Ringkampfsports. Weit \u00fcber 200 Einzelteilnehmer sorgten in der Odenwaldhalle f\u00fcr eine tolle Kulisse, das toppte die Teilnehmerzahl des Vorjahres. Die Lindenst\u00e4dter aus Mecklenburg-Vorpommern waren erstmals mit dabei. Die Farben Mecklenburg-Vorpommerns durfte die Kampfgemeinschaft RV L\u00fcbtheen vertreten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->In ihr haben sich in diesem Wettkampfjahr die Freistiler des RV L\u00fcbtheen mit den griechisch-r\u00f6misch ausgerichteten Ringervereinen aus Torgelow, Greifswald und Demmin vereint, um den gro\u00dfen s\u00fcddeutschen Mannschaften die Stirn bieten zu k\u00f6nnen. Vor allem aber war man durch den Zusammenschluss von Freistilern und Klassikern besser f\u00fcr den Wechsel der Stilarten in den Gewichtsklassen vorbereitet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele Positionen in diesem jungen Team, vor allem in den mittleren und h\u00f6heren Gewichtsklassen, konnten so erstklassig besetzt werden. Die Bef\u00fcrchtung, dass kein Mannschaftsgef\u00fchl aufkommen und damit Motivation fehlen k\u00f6nnte, war unbegr\u00fcndet. Die Sportler gingen aufgeschlossen aufeinander zu und zeigten durchaus Teamgeist. Dabei begann das Turnier f\u00fcr die Norddeutschen nicht gerade verhei\u00dfungsvoll, denn bei der Auslosung erwischte man den eindeutig st\u00e4rker besetzten A-Pool mit dem Vorjahres-Dritten Taisersdorf, dem sp\u00e4teren Meister KSV Tennenbronn und dem als Favoriten gehandelten SV Luftfahrt Berlin. Bei Mannschaftsmeisterschaften spielen taktische Finessen in der Aufstellung eine wichtige Rolle, den Gegner genau zu studieren, seine St\u00e4rken und Schw\u00e4chen auszumachen, sind von gro\u00dfer Bedeutung. Doch darauf konnte das Team aus dem Norden nicht bauen, denn bei ihnen war jede Gewichtsklasse nur einfach besetzt, ein taktisches Umsetzen \u00a0also nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit den Erwartungen, sich auf den vorderen Pl\u00e4tzen wieder zu finden war die KG RV L\u00fcbtheen nicht angereist. Zu der neu aufgestellten Mannschaft konnte man noch keine Prognose abgeben, wichtig war zun\u00e4chst, den ersten Kampf zu gewinnen. Die \u00dcberraschung war gro\u00df, als das Team um die Trainer aus L\u00fcbtheen, Greifswald und Torgelow unbesiegt \u00fcber drei Runden kam.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der ersten Runde konnten die Nordlichter den SC N\u00fcrnberg 04 mit 20:18 besiegen. F\u00fcr Falk-Aske Theissen ist es das erste gro\u00dfe Turnier dieser Art und dann war er auch noch im griechisch-r\u00f6mischen Stil gesetzt. Dennoch zeigte er, was er kann und f\u00fchrte in der ersten Begegnung dieses Tages mit 2:0. Nach der Pause kippte das Gl\u00fcck auf seiner Seite und er fand sich in einem kr\u00e4ftezerrenden Br\u00fcckenkampf wieder, dem er letztendlich nicht mehr standhielt. Nach dem f\u00fcnften Einzelkampf waren die N\u00fcrnberger mit 14:4 in F\u00fchrung gegangen. Durch weitere Schultersiege von Silvio und Fabian und den Aufgabe des deutschen Meisters 2014, den Jan-Lukas durch einen Wurf herbeif\u00fchrte, stand es nun 18:16 f\u00fcr die Gegner. Erst der letzte Kampf brachte die Entscheidung. Marten wehrte einen Beinangriff ab und schulterte seinen Gegner mit einem Nackenhebel. Die KG L\u00fcbtheen ging in der ersten Runde als Sieger von der Matte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch in der zweiten Runde gegen den ASV Hof machten es die Nordlichter spannend \u00a0Hier stand es vor der letzten Begegnung 19:16 f\u00fcr die KG RV L\u00fcbtheen. Wieder hing alles vom letzten Kampf ab. Doch Marten Scheel zeigte erneut Nerven und machte mit einem Schultersieg den zweiten Sieg perfekt. Gefragt, wie er mit diesem Druck, den letzten entscheidenden Kampf zu gestalten, umgehe, meinte der L\u00fcbtheener gelassen, er versuche gar nicht dar\u00fcber nachzudenken. Er gebe einfach sein Bestes, dann k\u00f6nne am Ende selbst bei einer Niederlage niemand auf ihn sauer sein. Und letztendlich entscheidet \u00fcber Sieg oder Niederlage ja wirklich immer das Team, und das hei\u00dft jeder einzelne K\u00e4mpfer, nicht allein der letzte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der dritten Runde traf die KG RV L\u00fcbtheen auf den KV 03 Riegelsberg. Hier dominierten die Ringer aus dem Norden vor allem in den h\u00f6heren Gewichtsklassen und siegten mit einem eindeutigen 26:12. Da die Tr\u00fcmpfe der Kampfgemeinschaft im folgenden Duell nicht stechen konnten, musste man sich gegen den KSV Linzgau Taisersdorf mit 25:10 allerdings ebenso eindeutig \u00a0geschlagen geben. Obwohl die K\u00e4mpfe zuvor viel Kraft gekostet hatten, gaben die jungen Ringer aus dem Norden gegen den ASV Schw\u00e4bisch Hall dann noch mal alles. Jeder wusste wie wichtig es jetzt war, einen Sieg einzufahren. Doch leider reichte es nicht und so wurde \u00a0der Kampf mit 20:19 ganz knapp verloren. Die Jungs landeten etwas entt\u00e4uscht dar\u00fcber, dass nur ein Punkt sie vom Weiterkommen trennte, auf Platz 9.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dabei kann der neunte Platz von 21 teilnehmenden Vereinen gar nicht hoch genug bewertet werden. Die verantwortlichen Nachwuchstrainer und Betreuer Jens Block, Robert Scheel und Sven Wiebeck zeigten sich in der Nachbetrachtung dennoch zufrieden: \u201eJeder hat versucht, sein Bestes zu geben. Nat\u00fcrlich war noch ein bisschen mehr drin, denn dass wir auch weiter vorn h\u00e4tten landen k\u00f6nnen, zeigt das ungl\u00fcckliche 20:19 gegen den ASV Schw\u00e4bisch Hall. Aber die Jungs sind 9 bis 13 Jahre alt, da spielen Leistungsdruck und Aufregung bei so einem bedeutenden Turnier doch eine gro\u00dfe Rolle. Teilweise m\u00fcssen sie auch noch lernen, die Aktionen bis zum Ende auszuringen, um jeden Punkt zu k\u00e4mpfen und nicht zu schnell aufzugeben. F\u00fcr den ersten Auftritt dieser Deutschen Mannschaftsmeisterschaft war das ein guter Start. St\u00e4rken k\u00f6nnen nun weiter ausgebaut und Schw\u00e4chen abgestellt werden. Und im n\u00e4chsten Jahr ist die KG RV L\u00fcbtheen ganz sicher wieder mit dabei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deutscher Mannschaftsmeister der Sch\u00fcler wurde der KSV Tennenbronn, Vizemeister der 1. Luckenwalder SC und Dritter der SV Luftfahrt Berlin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die Mannschaft der KG RV L\u00fcbtheen waren erfolgreich:<br \/>\nFalk Aske Theissen (31 kg, GR, L\u00fcbtheen): 1 Schultersieg<br \/>\nSten Brauer (34 kg, FR, Demmin)<br \/>\nAlbert Frommholz (38 kg, GR, Torgelow)<br \/>\nSilvio Klink ( 42 kg, FR, L\u00fcbtheen): 2 Schultersiege,<br \/>\nKevin Tran (42 kg, GR, Torgelow): 3 Schultersiege, 1 Punktsieg)<br \/>\nMarten Scheel (46 kg, FR, L\u00fcbtheen): 4 Schultersiege<br \/>\nJan-Lukas Block (50kg, GR, L\u00fcbtheen): 1 Aufgabe des Gegners, 1 Punktsieg, 1 Technische \u00dcberlegenheit, 2 Schultersiege<br \/>\nFabian Schmidt (55 kg, FR, L\u00fcbtheen): 2 Schultersiege<br \/>\nTilman Sch\u00f6ne (60 kg, GR, Greifswald): 3 Schultersiege, 1 Punktsieg)<br \/>\nKarl Marbach (76 kg, FR, Greifswald): 4 Schultersiege<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">verfasst von Katy Block<\/p>\n<ul>\n<li>\n<div style=\"text-align: justify;\"><a title=\"http:\/\/www.ringen-luebtheen.de\/?p=2666#!prettyPhoto\" href=\"http:\/\/www.ringen-luebtheen.de\/?p=2666#!prettyPhoto\" target=\"_blank\">Bilder<\/a><\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Sch\u00fcler im s\u00fcdhessischen Rimbach stehen mit einem Rekordteilnehmerfeld von 21 Mannschaften f\u00fcr die aufstrebende Tendenz des Ringkampfsports. 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